Mein Weg




Eigentlich wollte ich mit dem Moment beginnen, in dem ich zum ersten Mal Mama wurde. Aber ehrlich gesagt war mein Leben für mich schon immer schwierig – lange bevor es unsere Kinder gab.

Als Jugendliche auf einer Mädchenschule lernte ich früh, was Vergleichen bedeutet. So viele hübsche, dünne und kluge Mädchen – und ich? War (gefühlt) nichts davon. Ich zeigte nur eine Seite von mir: die vermeintlich Gute. Was wirklich in mir vorging, zeigte ich niemandem. In der Pubertät rutschte ich in eine Essstörung, die mich mein halbes Leben begleiten sollte. Von außen sah alles normal aus. In mir war ich am Überleben – nicht am Leben.


„Das Privileg des Lebens besteht darin, der zu werden, der man wirklich ist“ Carl Gustav Jung

Mein Beruf machte mich stolz – und forderte alles von mir. Ich gab immer mein Bestes. Und kompensierte alles andere: mit Wissen, Weiterbildungen und allem was mich für eine Weile betäuben konnte.

Mein Wunsch nach einer eigenen Familie war – das erkenne ich heute – auch eine Flucht. Die Hoffnung, dass dann alles besser wird. Dass ich endlich neu anfangen und alles richtig machen kann. Mit der unendlich großen Liebe zu Kindern würde das schon klappen.


„Nichts hat größeren psychologischen Einfluss auf das Umfeld und im Speziellen auf Kinder, als das nicht gelebte Leben der Eltern“ Carl Gustav Jung

Die Geburt meines Sohnes verlief anders als geplant. Und obwohl ich wusste, dass es nicht meine Schuld war, saß das Gefühl des Versagens tief. Ich tat, was ich am besten konnte: Lächeln. Weitermachen. Alles gegen mich selbst richten. Nach außen die müde aber überglückliche Mama – in mir verlor ich immer mehr die Verbindung zu mir selbst.


„Unsere größte Fähigkeit als Menschen besteht nicht darin, die Welt zu verändern, sondern uns selbst.“ Mahatma Gandhi

Bücher, Workshops, Webinare, Coaching – ich versuchte es alles.

Es half ein bisschen. Aber nie lange.

Irgendwann saß ich weinend mit meinem Mann auf der Couch und hatte nur noch zwei Optionen: noch ein Coaching – oder den Weg über die Hausarzt-Diagnose „Verdacht auf Depression“. Ich bin ihm und mir bis heute unendlich dankbar, dass wir beide das Vertrauen hatten, einen anderen Weg einzuschlagen.

Was ich auf diesem Weg gelernt habe: Alle Anteile in uns – auch die, die wir ablehnen oder verstecken – waren immer FÜR uns. Sie hatten gute Gründe. Und darunter, wenn man sie sanft erforscht und versteht, liegt das wahre Selbst.


„Die Menschen sind nicht kaputt, sie brauchen nur Unterstützung beim Umgang mit ihrem Schmerz“ Ra Uru Hu

Dann kam eine weitere entscheidende Erkenntnis: Innere Arbeit allein reicht nicht immer. Mein Körper war nach Jahren mit einer Essstörung, zwei Geburten und langen Stillzeiten auf Zellebene im Mangel. Kein Mindset-Tool der Welt repariert das, was dem Körper fehlt. Und mehr noch: Der Körper braucht ausreichend Ressourcen und Kapazitäten, um Veränderungen überhaupt zulassen zu können. Ohne diese Basis bleibt auch die tiefste innere Arbeit ohne nachhaltige Wirkung. Diese Erkenntnis hat mein Verständnis von Gesundheit grundlegend verändert – und meine Arbeit mit.


Auch mir fällt es manchmal noch schwer, mich so offen zu zeigen. Und trotzdem spüre ich das Positive in jedem Schritt – auch den vermeintlich falschen. Ich erlaube es mir immer mehr, ich selbst zu sein. Mit allem, was dazugehört.

Ich zeige mich so, weil ich vorangehen möchte. Weil man nie hinter die Fassade eines Menschen blicken kann, wenn er einen nicht lässt – und weil es immer gute Gründe gibt, warum wir so sind, wie wir sind. Diese Welt braucht mehr Echtheit. Mehr Verletzlichkeit. Mehr Mut zum Unperfekten.


Unperfekt.Echt.Sein & sich dabei in Sicherheit spüren


Auf diesem Weg in die Verbindung mit dir und der Welt begleite ich dich sehr gerne – wenn du magst.

Schreib mich gerne an!

Hier findest du meine Angebote & den entsprechenden Energieausgleich.




Meine Aus- und Weiterbildungen

(die früher mein „ein und alles“ waren und mir heute nicht mehr so viel bedeuten 😉 )

Mein beruflicher Werdegang



03 / 2024

Erweiterung meiner Arbeit um traumasensible Prozessbegleitung, Tapping und Zellgesundheit

09 / 2021

Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit als Familienbegleiterin mit Schwerpunkt Stillberatung und bindungs- und bedürfnisorientierter Elternschaft

10 / 2015

Fachweiterbildung für die pädiatrische Intensivpflege (DKG) in Regensburg

10 / 2010

Beginn meiner Arbeit auf der Intensivstation (Eltern-Baby-Zentrum) der Kinderklinik Dritter Orden in Passau

2007-2010

Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin in Regensburg

Meine zusätzlichen Aus- und Weiterbildungen



seit 2023

2022/2023

Ausbildung zum Human Design System – Analystin der IHDS aktuell PTL1 bei Angelina Fabian (laufend)

Ausbildung zum traumasensiblen Coach – NI Neurosystemische Integration nach Verena König

08 / 2021

Ausbildung zur bindungs- und bedürfnisorientierten Eltern-Baby-Kursleiterin

06 / 2021

Fortbildung über die gängigsten Tragehilfen bei der Trageschule Hamburg / Wien

01 / 2021

Entspannungspädagogin (prä- und postnatal – MamaBalance-Kurse)

– 2021

Verschiedenste Fortbildungen in den Themenbereichen: Stillen, Schlafen, Beikost

01 / 2017

Weiterbildung zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC (International Board of Lactation Consulant Examiners); erfolgreiche Re-Zertifizierung 2021

01/ 2016

Weiterbildung zur entwicklungsfördernden Neonatalbegleiterin

07 / 2017

Train-The-Trainer-Kurs für Simulationstraining „Notfälle bei Kindern“

05 / 2015

Grundkurs Trageberatung bei der Trageschule Dresden

02 / 2015

Kursleitung Harmonische Babymassage nach Bruno Walter in Kempten

07 / 2014

Grundkurs MH Kinaesthetics® – Infant Handling